
Die Leipziger Liederszene ist ein kulturhistorisches Phänomen. In Leipzig gab es zwischen 1975 und 1990 über 80 Liedermacher. Liedermacherdichte: Einer auf 6000 Einwohner.
Das hat seine Gründe.
1990 endete das Phänomen.
Diese wenigen Jahre hatten es in sich.
Einige machten weiter, zum Teil bis heute, aber nicht viele.
DIE TURMBOHEME
Ich entkomme nach Leipzig, entronnen dem Berufsverbot einer abertumben Provinzbonzin, ergattere ich einen Halbtagsjob, damit ich – im Sozialismus gilt noch der Asozialenparagraph – nicht einfahren muss wegen Nichtstun. Ich lese in der Pförtnerloge, viel ist da ja nicht zu tun, Tucholski und andere aus den goldenen 20er Jahren. Roda Rodas Satiren. Mühsams Revoluzzerballaden. Im Klub Mühlstraße spielt Hubertus mit Diddi Vogt das Morgensternprogramm. Ich muss Morgenstern nicht mal selber lesen – er wird serviert. Brechts Ballade von der sexuellen Hörigkeit – Susanne Grütz als Protagonistin. Es fließt einem zu. Dazu Kästner. Helga-Maria Novak. Letztere eigentlich verboten. Nicht in Leipzig. Majakowski im Poetischen Theater in einer Inszenierung von Michael Hametner. Es geht Schlag auf Schlag: Schmidt/Grütz's Piratenprogramm, Grasshoff, Wollenbergs Dichterprogramm: Man darf schon wieder Stiefel vor die Türe stellen. Sie werden nicht geklaut! Verse satt! Muss man nur noch vertonen. Dann sind's Lieder. Judys Premiere als Mime. Judys erste Galerie. Im kabasurden Abrett gibt’s einen Zwieback als Eintrittskarte. Corinna am Einlass beißt ein Eckchen ab. Wecker spielt in der Kongresshalle auf einem gläsernen Flügel. Oder ist es Meißner Porzellan?
Menuhin im Gewandhaus. Schönheit an der Orgel. In der Poetenboheme im Turm, gleich hinterm Hauptbahnhof, Mitte der 70er, liest Thomas Böhme aus dem Laternenmann – seiner Untergrundzeitschrift. Herbert Ulrichs Graswurzelinspirationen, ebenfalls ein Samisdat, mit Gedichtübersetzungen von Rafal Wojaczek, trudeln aus Lublin ein. Wenn Lamla, der Reimpoet aus der Südprovinz, beginnt, seine Endlospoeme aus dem Kopf zu rezitieren, wird der Abend lang. Er mischt sie mit Klopstock. Wir stopfen ihm das Wort. Wolfgang Hilbig glänzt mit Anwesenheit. Adolf Endler residiert dort, schreibt einem Schelmenroman und gibt den Jungpoeten joviale Ratschläge. Neben ihm wohnt Volker im Harnisch. Das Chamäleon Sascha Anderson lässt sich nicht abweisen. Rolf-Dieter Brinkmann fehlt, dafür kommt Hans. Sie haben sich gegenseitig unter den Tisch gebechert. Einer blieb liegen. Im Turm - täglich eine Lesung auf der Leiter. Gesungen? Wird am Tisch. Mit scheuem Schulterblick ins Nirvana. In die Ewigkeit des idealen Gedichtes. Lyrik, so frisch wie dampfender Kaffee. Jedes Yota gefǘhlt. Und analysiert. Die Literatur drückt uns an ihre üppige Mutterbrust. Sie ist unendlich gütig! Vor allem, wenn man einen Giftschein hat für die Deutsche Bücherei. Der Prosagedichteschreiber Ulrich Berkes wird gefragt, was ein Prosagedicht sei. Er murmelt selbstverloren: „Ich weiß nicht, was ein Prosagedicht ist.“ Zeitschriften wie „Sinn und Form“ liegen auf’m Klo anstatt der obligaten Rolle. In Gert Neumanns Untergrundblatt „Anschlag“ werden die nächsten Anschläge geplant. Poetisch, versteht sich. Papier für Antiliteratur und Kritzelgrafik. Für eine gewisse Behörde die Grundlage ihrer Existenz.

Clemens Wachenschwanz. Foto: Jochen Janus
Die Folkländer machen Straßenmusik für Honorar. Tippelklimper macht Straßenmusik für Geld im Hut. Jochen Läßig macht Straßenmusik für einen Haftbefehl. Loest sitzt noch im Westen fest und wartet, dass er wieder in die Ostzone darf. Hans Mayer ebenso. Wenigstens eine Vorlesung noch! Cäsar wird noch ausreisen und auch wiederkommen. Im Arabischen Coffe Baum, erster Stock, hocken die Gedruckten in ihrer Verbandshöhle mit unendlicher Langeweile und sagen sich weniger als gar nichts. Der Literaturpapst thront auf den einsamen Höhen eines Balkons am Stadtrand im sozialistischen Neubaublock und päpstelt vor sich hin. Je schlechter seine Gedichte werden, desto mehr behängen sie ihn mit Lametta. Seine Ideen gewinnt er aus Eiszapfen, die über ihm wachsen. Er mutiert zum Weihnachtsbaum. Christoph Biller wartet noch ein paar Jährchen, dann wird er Thomaskantor. Sein Lieblingspoet – unser Szene-Sonettschreiber.
Leipzig war die lebendige Version von Charles Bukowskis Gedichten vom südlichen Ende der Couch.
Irgendwie geriet ich dazwischen. Im Klub Mühlstraße bot mir Judy Lybke eine eigene Reihe an. Ich sollte Liedermacher und Poeten vorstellen. Leider war ich viel zu frisch in der Stadt. Wen kannte ich schon? Das habe ich später auf eine andere Weise nachgeholt: mit einer Sendereihe. Wer irgendwie auffindbar war und wollte, den holte ich ins Sendestudio: Sänger, Vielschreiber, Komponisten. Das war intensiv. Wen ich nicht genau kannte von den hunderten Auftritten aus den 80ern, auf den bereitete ich mich vor. Text- und Musikanalysen. Mal mit’m Zeigefinger rumstöbern. Was steckt dahinter? Und davor? Wenn man hunderte Konzerte von Leuten wie von Czeslaw Niemen, Victor Shalkevich und Silvio Rodriguez gehört hat, gibt es irgendwann einen Bodensatz, auf den man sich verlassen kann.

LIEDERSZENE – DIE DOKUMENTATION
In den frühen 2000ern sammelte ich mit Hubertus Schmidt Erinnerungsstücke, Fotos, Zeitungsartikel und Zeitzeugentexte. Das war schon eine Menge Arbeit – und es hat sich gelohnt. Und viel Freude, weil ich mit fast allen Beteiligten dieser Zeit wieder in Kontakt kam. Zudem begriffen wir langsam, was außerhalb von uns vor sich ging und begannen es, im Zusammenhang zu betrachten. Die Ästhetik der anderen. Woher jeder seine Kraft nahm. Oder auch nicht.
Je tiefer man gräbt, je mehr entdeckt man auch Hintergründiges: wieso kann sowas überhaupt in dieser Form entstehen? Das Material sammelt sich im Hinterkopf. Dort treibt es seine Blüten. Neben Essays ein Roman und ein Liederbuch. Die Essays und Anekdoten erscheinen in den nächsten Jahren. Ein Artikel über das Kulturphänomen Liederszene ist für 2027 in einer Musikzeitschrift geplant.
Zuerst einmal mündete die Sammlung in einer Website mit den wichtigsten Kollegen. Die wuchs sich aus. Das Label „Leipziger Liederszene“ hatte ich mit Hubertus ausbaldowert. In manchen Rezensionen der 70/80er deutete sich ein ähnlicher Begriff schon an. Auf Radio Blau hatten Hubertus und ich ca 50 Sendungen mit den Beteiligten der Szene gemacht. Die sind z.T. podcast auf der Allgäuer Milchschleuder zu finden. Und inzwischen auch im Peter-Rohland-Archiv der Burg Waldeck. Dazu kam ein größerer Wikipedia-Artikel. Das ist, wo sie alle Experten sind. Vor allem, die sich im geistigen Nirvane befinden. Im Nachhinein besehen war das der falsche Ort. Der Artikel – immerhin – stand 15 Jahre im Netz.
Bei RUM-Records von Uli Doberenz und Jürgen B. Wolff gestalteten wir eine CD/DVD mit einem Booklet, das die meisten Akteure, auch rundum der Szene beleuchtete. Damit organisierte Uli zwei große Konzerte im Werk 2, auch mit jüngeren Liedermacherinnen der Gegenwart. Und es wurde der Verein „Leipziger Liederszene“ gegründet.

Sachsendiva Katrin Troendle, sie gründete den Kristallpalast. Dort wurde ihr posthum der Katrin-Toendle-Salon gewidmet. Chapeau!
DER VEREIN UND DER UMGANG MIT DEM MATERIAL AUS DEN 80ern
Meine Domain Leipziger Liederszene vermachte ich nach Bitten dem Verein – allerdings mit dem Versprechen, dass unser Material eingepflegt wird. Irgendwie ahnte ich schon, das wird nix werden. Nun ist da bis heute nichts zu finden. Nicht mal ein Link. Aber vielleicht ist es ja doch bloß ’n bissl in Vergessenheit geraten. Oder wir sind nicht mehr so relevant? Man muss sich ja nicht so wichtig nehmen. Oder? Sällawieh! Vorbei! Vergessen.
Nun, nicht ganz. Ich habe eine ähnlich lautende Domain erworben und habe das Material (Sie lesen es gerade) wieder eingestellt.
Um es deutlich zu sagen: Das kulturhistorische Phänomen ist einzigartig – es existierte nur 15 Jahre lang. Und es hat mit dem, was der gleich lautende Verein heute macht, nichts zu tun. Es gibt wenige Kontakte zwischen den Akteuren von damals und heute. Die meisten sind aus- bzw. gar nicht erst eingetreten.

GENERATIONENÜBERGANG
Hatte es mit Vorschlägen probiert. Eine Ausstellung vom Szeneguru Bernreuther. Antwort: „Nicht noch’n Mann! Wir hatten schon zwei“. Daraufhin erschien Bernreuthers Bildband „Dreierland“ im großen Hopf-Verlag, Zürich/Wien/Berlin. Der Verein hätte sich damit schmücken können. Na, wenn’se nich wolln!
Einen Generationenübergang muss man sich erarbeiten. Ist nach fast 30-jähriger Pause schon schwierig. Aber dass ich als alter Barde betteln gehe – nö! Staffelstab zu schnell überreicht? Ja.
Geändert haben sich auf den ersten Blick schon die technischen Möglichkeiten. Eine CD kannste heute mit Homerecording produzieren. Damals war Magnetisdat noch ziemlich verrauscht. Musiker sind heute durch großzügig ausgestattete Studienmöglichkeiten an der Musikhochschule genügend zu finden. Themen? Endlos. Auch außer „Ich will fliegen“. Sie liegen auf der Straße. Als ich jung war, hab ich auch gesucht und gesucht – und viel übersehen. Mit den technischen Rafinessen kann man gut spielen. Auch verspielen. Geändert hat sich auch das Publikum. Durch die Brüche der Zeit gingen uns die viele verloren. Da haben die Nachgeborenen ihre Chance. Mögen sie’s nutzen! Sie sind fleißig, umtriebig, was soll da schief gehen?
Geplant war, die Sendereihe „Beulenspiegels musikalische Irrf-Fahrt“ fortzuführen. Zwei Sendungen mit den Jüngeren liefen schon, eine dritte war in Planung – da kam die Seuche. Es folgte auf Radio Blau die Zensur (zumindest laut Versammlungsprotokoll. Intern: „Kann doch sowieso keiner kontrollieren. Wer hat so viel Zeit?“, meinte Uwe noncharlant.)
Zensur? Hatt' ich schon mal. Danke. Weitergehn.

Andrea Telemann. Foto: Jochen Janus
DIE FREIHEIT DES WORTES
Dabei wäre bei uns zeitgeschichtlich eine wichtigste Botschaft zu finden, welche die Gegenwart braucht: Wie geht man in einer Diktatur mit dem Wort um? Wie widersteht man dem Stalinismus? Wo beginnt Einschränkung? Sind wir schon wieder mittendrin?
Auch die Bündelung von Kompetenz – vom Poeten Reimann über den Eisler-Preisträger Heyn, Regie-Genie Bela Danc und Szeneguru Bernreuther (Bernreuther – mal’n Tipp: auf Wikipedia zu finden auf Deutsch und Englisch und auf Grokipedia ebenfalls). Kann man natürlich alles ignorieren. Was wolln die schon? Wir hatten damals auch nicht alles ernst genommen, es uns aber wenigstens angehört, was die Wissenden zu sagen hatten. Ich war prädistiniert dafür, Urteile von „Beratergruppen“ zu ignorieren. Gespräche gab es danach aber en masse – mit Kollegen. Über die Argumente. Wenigstens gabs eine Richtschnur. Und: Sie hatten sowieso recht. Die wussten zu viel. Wer gibt das schon zu?
Dazu Zeitungen – Rezensenten im Abonnement: Moritz Jähnig, Harald Pfeifer, Conny. M. Fotografen: Edith Tar, Jochen Janus, Bernd Heinze. Christoph Bigalke, Ronny Böhme ...

Ines Krautwurst. Foto Jochen Janus
LIEDERSZENE ALS FAMILIE
Fehlt noch die Frage: warum macht man das? Heute noch. Nicht erwachsen geworden?
Die Leipziger Liederszene war meine Familie. Wir mochten uns. Wir liebten uns sogar, sagte Ines Krautwurst. Anstatt Ausgrenzung wie FLINTA gabs Solidarität. Ja klar, jeder wollte besser sein. Wir sangen um die Wette. Aber jeder war anders. Wenn ich kein Geld hatte (das kam immer mal vor), wusste ich, zu wem ich gehen konnte. Mal wars ein Frühstück. Mal ’ne gute Flasche Wein. Mal die Knete für ein Poster. Ich musste nur einen Spaziergang vom Ring in die Innenstadt machen, da traf ich mindestens fünf Bekannte. Bulat Okudschawa hatte seinen Arbat in Moskau. Ich meinen in der kleinen Stadt Leipzig. Gabs ein Tonband in den Westen zu schmuggeln für eine illegal produzierte LP, machte das Heinz-Martin. Odwin saß im Bachstübl. Reimann im Maitre. Im Studentencafé Barbakane traf ich Mirko, der erklärte, Schnaps sei vegan. Mirko war damals schon genial. Prost! In der Deutschen Bücherei las Peter Geist. Bis spät. Später saß er in der Akademie der Künste und dirigierte die Versmaße. Das Fotolabor für die Vervielfältigung meiner Werbekarten war in Petras Kammer. Gleich im Haus neben Cäsar. Der ließ seine Vierspurmaschine schnurren – ich nahm bei ihm auf. Er drehte die Regler. Den Hefter mit der nahezu vollständigen Liste der 1500 Veranstalter des Landes borgte Hubertus: „Musste abschreiben.“ Dazu taugte meine Erika-Schreibmaschine. Von 100 verschickten Werbekarten (A6) konnte ich 30 Verträge unterschreiben: Mugge Mugge Mugge. Es wurde ein Selbstläufer.

Ilona Schlott, Foto: Jochen Janus
GERADLINIGKEIT IN BUCKLIGER ZEIT
Jede Zeit hat ihre Höhen und Tiefen. Vielleicht sind die jetzigen Interpret*innen/*annen/*unnen ja besser. Vitaler. Und freier! In dreißig Jahren werden wir’s wissen.
Bis dahin ist noch etwas Zeit. Wir werden sehen, was sie mit der Zeit machen und mit ihrem Geist. Ob sie ihn aus der Flasche lassen – oder einsperren. Ich werd’ dann von ganz oben runterschauen und sehen, wem der Regen immer noch ins Nasloch tropft. Oder wohin auch immer.
Sendungen auf Radio Blau wären spannend gewesen, weil ich Fragen hätte stellen können. Warum jenes nicht? Wieso grad dieses? Nunja, die Antworten geben sie sich selber. Immerhin halten sie inzwischen Seminare zum Texten und Interpretieren. Sie wissen es längst doppelt so gut wie wir, obwohl halb so jung. Man reift heute schneller. Oder gar nicht. Meinen Senf braucht keiner. Nur die Bratwurst.
Vielleicht schwimmen sie ja in der gleichen Energie, wie wir damals. Der Zeitstrom etwas schmaler oder breiter. Etwas Magma strömt immer. Ich – zwischen Poeten, Folkies und Chansonniers – habe mir von allem genommen. Am meisten von den Malern: ihre Musen. Nun liegt es auf der Hand. Ich muss nicht mal danach greifen.

Heinz-Martin Benecke. Foto: Jochen Janus
Reingeraten in die Szene bin ich ‘82. In die Poetenboheme schon '77. Da lief sie in voller Fahrt. Raste einem Höhepunkt zu. Es war mehr als eine Ansammlung von Formen, Inhalten, Personen und Instrumenten. Jeder konnte sein Leben gestalten – und das in einer Diktatur! Die Freiräume dafür bot diese Szene. Mit Odwin und den anderen. Mit Hubertus, der keinen Futterneid hatte auf die wirklich vorhandene Konkurrenz. Und Lehrern, die ich heute noch verehre. Möge dies ein Vorbild sein für Zeiten, die intolerant werden (könnten).
Dem einen zu gönnen und dem anderen nicht zu nehmen.
HUBERTUS MIT SENSE

Wir hätten die Szene 1990 zu Grabe tragen sollen. Nun, sie ist allmählich verschieden. Sacht und beinahe unbemerkt. Mit dem Sensenmannbild von Hubertus kann man das gut ins Gedächtnis brennen. Aber wichtiger ist lebendige Erinnerung an all die Individualität (die das Geimwohl mit implizierte), den Reichtum und die Geradlinigkeit der Sängerinnen und Sänger in einer buckligen Zeit.
Dieter Kalka alias Andreas
Beulenspiegel, 2026

Menzel
Menzel Mau. Foto: Ronny Böhme
DIE LEIPZIGER LIEDERSZENE – DAS ORIGINAL HIER
| Erst wollte ich zum Abend
der Alten
Säcke nicht hingehen, aber es war einfach umwerfend, das
heißt, mich hats vom Hocker gehaun und dahinter lag leider
kein
Kissen. Diddi Dietmar Vogt, SchlauSpieler war ein super-abend...ich fand insbesondere die gemeinsamen auftritte sehr schön...wirklich berührend. Hilmar/radio blau Der Abend im Werk II hat uns sehr gut gefallen. Eure Moderation hat locker durch das Programm geführt. Alles in allem: sehr gelungen. Ein Hoch auf euch Liedermacher! Renate H., Rechtsanwältin |
Natürlich
waren wir als Vertreter der Andreas-Reimann-Gesellschaft zum
Liederabend der 80-er am 2.2.18 dabei, zusammen mit dem Dichter, der
gar nicht glauben wollte, daß so viel Publikum die Liedern,
auch seine, hören wollten. Gudrun Jugel, Kulturhauptobfrau Inzwischen bin ich wieder gut zu Hause angekommen. Bin noch immer ganz erfüllt von den vielen Begegnungen und dem wirklich hervorragenden Programm, das ihr da auf die Beine gestellt habt. Es hat vier Stunden gedauert, und ich hab mich keine Sekunde gelangweilt... Danke, dass ihr mir dieses tolle Erlebnis ermöglich habt. Das kleine Buch mit den 2 CDs ist super geworden. Da steckt ja unglaublich viel Arbeit drin! Und Liebe zum Thema... Das Moderatoren-Paar fand ich charmant und kompetent. Kai E., Songwriter, Kritiker, Schriftsteller aus Surwold im Moor |
| die veranstaltung im werk 2 habe ich als
großes
geschenk empfunden, ich danke euch nochmal für all die energie
und
kraft, die ihr da reingesteckt habt. Petra Lux, Journalistin, Zen-Meisterin Danke für diese so schöne und liebevoll gemachte Edition. Auch wenn ich nicht dabei war am 2.2.18, so freue ich mich doch sehr. Obwohl das Anschauen der DVD fast einen Urschock auslöste... :o) Einen Tag lang bin ich völlig in die Vergangenheit geplumpst, ganz wider meine Natur. So seltsam. Wie doch manches einfach davondriftet...und überdeckt wird. Und doch so wesentlich war. Ilona Schlott, Liedermacherin |
Im Übrigen
schätze ich das, was ihr da auf die Beine gestellt habt, sehr.
Und dass ihr mit all den Mitwirkenden soviel Zuspruch gefunden habt, ist sicher ein guter Lohn. Ralph Grüneberger, Lyriker Eine künstlerisch hochwertige Veranstaltung, die zeigte, dass sich Anspruch und Unterhaltung nicht ausschliessen müssen. Viel zu schnell vergingen die vier Stunden und man kann nur hoffen, dass das von Dieter Kalka angesprochene Musiker-Cafe realisiert wird. Steffen Thiel, Manager Und eines muss man Euch allen Liederfreunden in Leipzig bescheinigen. Ihr habt durch Euer Tun in den 80er Jahren beachtlich viel auf die Habenseite gebracht. Das habt Ihr und das müsst Ihr nicht bestätigt bekommen. Das steht fest. Haariger Harald Pfeifer, Szenezerensent |
| DER MITSCHNITT ist leider wegen eines russischen
Störsenders (Radio Moskau) überlagert von
Kalinka-Klängen und daher nicht verwundbar. ABER: Erstens wird die Liederszene-Sendereihe auf Radio Blau fortgesetzt (bisher mit Hubertus Schmidt, HM Benecke, Clemens Wachenschwanz, Katrin Troendle, Jürgen B. Wolff & Ines Agnes Krautwurst, in Vorbereitung J-P Wollenberg, Andreas Reimann, Tobias Klug, Susanne Gruetz u.a.) Weltweit online. Podcast hier. Zweitens bringen wir ab April '18 statt des Mitschnitts vier Sendungen mit unseren Interpreten, O-Tönen von Beteiligten & Unbeteiligten, Hinter- & Vordergrundgeräusche & vor allem Musik. Drittens laufen die Sendungen dann nochmal ungetrollt per Glasfaserkabel im Internetradio. Zum WiederVerHören. Freakquenz & der temporärer Siedepunkt wird hier bekanntgegeben. Viertens ist ein Liederszene-Café in Vorbereitung. Vielleicht gar ein Liederszene-Verein (obwohl wir keine Mereinsveier). Wer will mitmachen? Fünftens gibt es in Bälde auch einen Liederszene-Newsletter. Wer will ihn haben? Kontakt: kafffka-et-gmx.net. Eure Anja Sokolowski-Bieszczadskaja |
Lieber Dieter,
herzlichen Glückwunsch zu dieser Veranstaltung gestern.
Interpreten, Programm, Licht, Ton, Ort - es stimmte einfach alles. Und es war interessant wie ein Blick zurück ins eigene Leben. Schade, dass Dir der Gag, mich als Wandlitzer (der ich ja bin) vorzustellen, nicht eingefallen ist... Aber egal. Auch das Buch ist großartig, liebevoll und aussagekräftig. Also, lasst euch feiern! |
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